Persönlich

cropped-2015_12_4_Portrait-MK-2.jpgIch wurde am 22. März 1960 in Aken an der Elbe geboren. Dort besuchte ich die erweiterte Oberschule und habe nach weiteren Stationen in Köthen und Halle die Schulzeit erfolgreich mit dem Abitur beendet. Meinen ursprünglichen Wunsch, Design zu studieren, konnte ich nicht ganz verwirklichen. Deshalb habe ich mit dem Fach Fertigungsprozessgestaltung immerhin etwas Ähnliches studiert.

Nach Abschluss des Studiums habe ich zunächst in den Pumpenwerken Halle gearbeitet. Dort engagierte ich mich zum ersten Mal ehrenamtlich in der Gewerkschaft. Aus dem Ehrenamt wurde bald ein Hauptamt. Ich wechselte als Gewerkschaftssekretärin in den Kreisvorstand des Freien Deutschen Gewerkschaftsbundes und war für die Themen Jugend, Bildung, Sport und Sozialpolitik verantwortlich. Dann wechselte ich in den Zentralvorstand der Industriegewerkschaft (IG) Bergbau-Energie-Wasserwirtschaft. Mit der Fusion beider deutschen IG wurde ich als Gewerkschaftssekretärin bei der IG Bergbau/Energie, Sitz Bochum, mit Aufgaben allgemeiner Sozialpolitik und Arbeitsmarktpolitik betraut, wie die Überleitung der Bergmanns- in die Knappschaftsrente, die Einrichtung der ersten Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen und Beschäftigungsgesellschaften in Tagebaugebieten.

Von der Gewerkschaftsarbeit ging ich 1992 zur Bundesagentur für Arbeit (BA). Bei der BA habe ich auf verschiedenen Positionen gearbeitet, zuerst als Arbeitsberaterin bis zuletzt als Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit in Stendal.

Auch durch meine berufliche Tätigkeit musste ich mich viel mit Fragen von gerechter und angemessener Bezahlung befassen. Zwangsläufig kommt man zu dem Schluss, dass es eben nicht gerecht ist, wenn Menschen hart arbeiten, aber von ihrem Gehalt nicht leben können. Gerade in Ostdeutschland ist das Lohnniveau noch immer viel zu niedrig.  Inzwischen haben viele Handwerksbetriebe und kleine Unternehmer verstanden, dass der Mindestlohn für die Binnenkonjunktur bitter notwendig ist und unterstützen unsere Forderung.

Aber, nicht nur der Arbeitsmarkt ist ein drängendes Thema in der Altmark. Die Region ist ländlich geprägt und die Arbeitswege sind weit. Dazu kommt der allgemeine demographische Trend zu einer älter werdenden Gesellschaft. Das bedeutet besondere Herausforderungen an eine gute Infrastruktur, wenn wir die Altmark als lebenswerte Region für Familien und Kinder erhalten wollen.

Und genau das ist mein Ziel:

Die Altmark als lebens- und liebenswerte Region erhalten, mit guten Lebensbedingungen für junge Familien, ihre Kinder und deren Großeltern. Die Menschen leben gern in den Städten und Dörfern von Salzwedel bis Stendal. Hier gibt es Raum zum Wohnen, Platz zur Entfaltung und Natur zur Erholung. Das sind Standortvorteile, auf die wir stolz sein können.

Nicht jeder möchte in Ballungszentren und Großstädten leben; und wer es dennoch muss: Wir haben auch Platz für gestresste Großstädter.

Download Pressefoto Marina Kermer

Ich bin Mitglied…

  • in der Arbeitsgruppe Gesundheit der SPD-Bundestagsfraktion
  • der AWO-Parlamentarier der SPD-Bundestagsfraktion
  • in der Arbeitsgruppe Demographie
  • in der Planungsgruppe des Gesprächskreises Regionale Strukturentwicklung der SPD-Bundestagsfraktion
  • im Parlamentarischen Beirat für Bevölkerung und Entwicklung
  • in der Deutsch-Israelischen Parlamentariergruppe
  • in der Parlamentariergruppe der SADC-Staaten
  • im Parlamentarischen Freundeskreis Berlin-Taipei
  • der Parlamentarischen Gruppe Binnenschifffahrt
  • in der Elbe-Gruppe der SPD-Bundestagsfraktion
  • Beisitzerin im Landesvorstand der Arbeitsgemeinschaft der Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen (ASG)  Sachsen-Anhalt
  • in der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen innerhalb der SPD (AfA)
  • des SPD Kreisverbandes Stendal (Beisitzerin im Kreisvorstand) und Vorsitzende des Ortsvereins Stendal
geb. 22. März 1960 in Aken an der Elbe, Sachsen-Anhalt
zwei Kinder
seit 2007 wohnhaft in Stendal
Seit 2013Mitglied des Deutschen Bundestages
2007/2013Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Stendal
Sozialgesetzbuch III [Arbeitslosenversicherung] in der Altmark
Sozialgesetzbuch II [Grundsicherung für Arbeitssuchende] Landkreises Stendal
1992/2007Bundesagentur für Arbeit, auf verschiedenen Positionen
1990/1992Zentralvorstand der IG Bergbau/Energie
Gewerkschaftssekretärin IG Bergbau und Energie Bochum
1984/1990Kreisvorstand FDGB Halle-Süd
Vorsitzende KV IG Bau/Holz Halle-Süd
Gewerkschaftssekretärin für Jugend; für Bildung und Sport; für Sozialpolitik
1984/1992Gewerkschaftssekretärin
1983/1984Technologin Pumpenwerke Halle / Saale
1978/1983Studium „Otto-von-Guericke“ Universität Magdeburg
Dipl.-Ingenieur Fertigungsprozessgestaltung
in der metallverarbeitenden Industrie
1975/1978Erweiterte Oberschule „Adolf-Reichwein“ Halle/Saale – mit Abitur
1974/1975Erweiterte Oberschule „Johann Wolfgang Goethe“ Köthen
1966/1974Erweiterte Oberschule „Werner Nolopp“ Aken/Elbe