Multiplikatoren auf Reise: Die Ländliche Erwachsenenbildung im Bundestag

Am 19. Mai 2017 besuchten 20 Aktive der Ländlichen Erwachsenenbildung (LEB) e.V. aus der Altmark die Bundestagsabgeordnete Marina Kermer in Berlin. Intensiv tauschten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über Herausforderungen und Perspektiven der Region aus. Wichtigste Frage: Welche Grundlagen brauchen wir, um die Abwanderung aus dem ländlichen Raum zu stoppen?

2017_05_31_Marina Kermer Besuchergruppe LEB Altmark

Zentral dafür sind für lebensältere und auch junge Menschen eine bessere medizinische Versorgung, beispielsweise durch aktives Anwerben von Ärztinnen und Ärzten und bessere Ausbildungsbedingungen für Pflegekräfte. Um jungen Menschen eine Perspektive zu geben und Unternehmensansiedlungen zu fördern, braucht es schnelles Internet. In der Wirtschafts- und Arbeitswelt wird das Konzept Wirtschaft 4.0 stark gefördert.

Viele Unternehmen können ohne Breitbandverbindungen jedoch nicht am Markt bestehen. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie insbesondere Langzeitarbeitslose benötigen dazu auch digitale Kompetenzen. Die ländliche Erwachsenenbildung ist hierbei ein wichtiger Partner. Das Themenspektrum des Vereins ist allerdings noch breiter: „Gehirnjogging für den Alltag“, „Aktiv im Leben – Rheuma-Liga Selbsthilfegruppe Gardelegen“ bis hin zur Demokratiebildung gibt es Angebote für alle Interessierten.