Marina Kermer: „Stromkunden in Sachsen-Anhalt endlich entlasten – der Koalitionspartner muss sich jetzt bewegen“

Die CDU verhindert die Entlastung der Stromkunden, insbesondere in Ostdeutschland. Die Fraktion blockiert die deutschlandweite Umlegung der Übertragungsnetzentgelte (Infrastrukturkosten im Strompreis, Umlage für Leitungen, Verteiler- und Umspannwerke u.a.) auf den letzten Metern. „Durch bundesweit einheitliche Netzentgelte können wir Privathaushalte und Unternehmen in Ostdeutschland sofort beim Strompreis entlasten. Die CDU muss sich hier bewegen und dem Gesetz in der letzten Sitzungswoche des Bundestages vor der Neuwahl zustimmen. Ich erwarte auch von Ministerpräsident Haseloff, dass er bei seinen Parteifreunden Druck ausübt. Sonst wären seine vollmundigen Behauptungen Anfang des Jahres nur heiße Luft. Sachsen-Anhalt braucht die Regelung“, sagte Marina Kermer, MdB.

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Gerade ländliche Regionen mit einem hohen Anteil an erneuerbaren Energien wie die Altmark werden derzeit mit hohen Entgelten für das Stromnetz belastet. Durch eine Vereinheitlichung würden die Kilowatt-Preise spürbar sinken. „Der Vorschlag der CDU, das Erneuerbare-Energien-Gesetz anzupassen, ist dagegen unsinnig. Diese Regelung müsste erst monatelang von der EU geprüft werden und entlastet die Verbraucher kaum. Die SPD will die zügige und effektive Lösung jetzt!“