Marina Kermer: „Städtebauförderung des Bundes ist eine Erfolgsgeschichte für Sachsen-Anhalt”

Stendal Dom

Knapp drei Millionen Euro sind in den vergangenen acht Jahren in 16 Städtebauförderungsmaßnahmen des Bundes in die Altmark geflossen. Darüber informiert die SPD-Bundestagsabgeordnete Marina Kermer zum Tag der Städtebauförderung am 13. Mai. Davon profitieren die Kommunen Arendsee, Bismark, Gardelegen, Havelberg, Iden, Klötze, Osterburg, Osterburg, Sandau, Salzwedel, Seehausen, Stendal, Tangerhütte, Tangermünde und Werben.

Der Löwenanteil des Geldes floss in den Städtebau Ost und in die Altstadtsanierung. Die Städte Gardelegen und Werben investierten die Bundesmittel in den historischen Stadtkern. In Werben wurde das Schloss mit 125.000 Euro saniert. Die Stadt Salzwedel nutzte die Bundesförderung für den Umbau der früheren Plattenbauten an der Ernst-Thälmann- und Arendseer Straße. In Klötze wurde das Geld in die Umgestaltung des Bahnhofsumfeldes sowie für das Wohngebiet „Am Hegefeld“ verwendet. Im Jahr 2010 erhielt die Kern- und Altstadt von Tangermünde 500.000 Euro für das Denkmalschutz-Programm an der Lange-Fischer-Straße. Noch eine knappe Millionen Euro Förderung erhielt die Stadt Tangermünde in den Jahren 2012 und 2014 für die Alt- und Kernstadtsanierung.

„Als Bundespolitikerin freue ich mich, dass es gelungen ist, mit Bundesmitteln die Erhaltung unserer altmärkischen Innenstädte finanziell zu unterstützen. Dafür habe ich mich eingesetzt, weil ich überzeugt bin, dass die fast drei Millionen Euro hier sehr gut investiert sind. Erlebbar für Altmärkerinnen und Altmärker sowie unseren Gästen”, erklärt Marina Kermer.

Auch im Betreuungswahlkreis 74 -Mansfeld- hat sich einiges getan. Mit etwa neun Millionen Euro wurde in den zurückliegenden zehn Jahren 32 Städtebaumaßnahmen des Bundes gefördert.  Davon profitieren insgesamt 16 Kommunen in der Region. Der Löwenanteil des Geldes floss in den Stadtumbau und in die Altstadtsanierung. So gab der Bund 2016 zirka 500.000 Euro für die Altstadtsanierung von Bad Lauchstädt aus. 380.000 Euro Fördergelder flossen in das Stadtgebiet Südost in Mücheln. Den Stadtumbau des Ortskerns von Hettstedt förderte der Bund mit 175.000 Euro. Für die Altstadtsanierung in der Lutherstadt Eisleben stellte der Bund im Vorjahr 290.000 Euro zur Verfügung. Neben Bad Lauchstädt, Mücheln und Hettstedt sowie Eisleben kamen auch innerstädtische Maßnahmen in den Kommunen Arnstein, Gerbstedt, Helbra, Kelbra, Merseburg, Querfurt, Sangerhausen und Wettin/Löbejün in den Genuss der Bundesmittel.