Marina Kermer, MdB: 1.600 zusätzliche Pflegkräfte in Krankenhäusern durch unser Pflegestellenförderprogramm – ein wichtiger erster Erfolg

Heute hat der GKV-Spitzenverband erste Zahlen zum Pflegestellenförderprogramm vorgelegt. Das Programm war 2015 von den Regierungsfraktionen mit dem Krankenhausstrukturgesetz in Höhe von bis zu 660 Mio. Euro beschlossen worden. Aktuell liegen die ersten Zahlen vor, wie die Gelder von den Krankenhäusern eingesetzt werden. Laut GKV haben 600 Krankenhäuser vom Programm profitiert und wollen 1.600 zusätzliche Pflegekräfte in den Krankenhäusern einstellen.

„Mit der Krankenhausstrukturreform haben wir als Regierungsfraktionen den Krankenhäusern deutlich mehr Geld für die Neueinstellungen von Pflegekräften bereitgestellt. Die geplanten Neueinstellungen von  1.600 zusätzlichen Pflegerinnen und Pflegern sind ein wichtiger, guter Schritt zur Entlastung der Pflegekräfte in unseren Krankenhäusern,“ bewertet Marina Kermer, MdB die Zahlen.

Das Programm läuft in der jetzigen Form bis 2018. Danach gehen die Gelder in den Pflegezuschlag über, d.h. sie bleiben auf Dauer erhalten. Zusätzlich bekommen die Krankenhäuser dann weitere 500 Mio. Euro pro Jahr für mehr Pflegepersonal. Das hat die Regierungskoalition im Juni 2017 beschlossen. Die praktische Umsetzung des Pflegestellenförderprogramms durch Neueinstellungen konnte erst erfolgen, nachdem Krankenhäuser und Krankenkassen sich auf einen den Krankenhausetat für 2016 geeinigt hatten.

„Es ist gut, dass die Mittel, die wir Anfang 2016 zur Verfügung gestellt haben, auch dort ankommen, wo sie dringend gebraucht werden, bei den Pflegerinnen und Pflegern und bei den Patientinnen und Patienten,“ so Marina Kermer, MdB als Berichterstatterin für die stationäre Versorgung.
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