Marina Kermer: Bund, Land, Landkreis und Kommunen gemeinsam erfolgreich gegen Eichenprozessionsspinner

Die Altmark ist besonders von der Gefährdung durch die Raupen des Eichenprozessionsspinners betroffen. Mit dieser Botschaft des Verbandsgemeindebürgermeisters aus Seehausen hat sich die Bundestagsabgeordnete an die Landesregierung gewandt und dort die Brisanz des drohenden Befalls dargestellt.

Im Landesministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung hat man die landesweite Bedeutung des Problems für die Tourismusregion Sachsen-Anhalt erkannt und Lösungsmöglichkeiten erarbeitet. „Der Elbe-Rad-Weg muss offen bleiben. Eine Schließung von Teilstrecken hätte negative Auswirkungen auf den ganzen Elbe-Radweg und damit für den gesamten Tourismus in Sachsen-Anhalt“, so der Staatssekretär Thomas Wünsch aus dem Wirtschaftsministerium nach einem Gespräch mit Marina Kermer, MdB.

Aktuell liegt die Koordinierung aller weiteren Maßnahmen beim Landesministerium für Inneres und Sport. Dort wird bereits sowohl an einer Akut-Bekämpfung gearbeitet, als auch eine Langfrist-Strategie beraten.

Der Landkreis Stendal informiert, dass inzwischen alle Strecken entlang des Elbe-Radwegs für die Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners erfasst wurden. Im April und Mai werden die Einsätze mit Pflanzenschutzmitteln beginnen. Dabei werden die Flächen an Gewässern entlang ausgespart.

Durch die konstruktive Zusammenarbeit von Bund, Land, Landkreis und Kommune wird es gelingen, den Elbe-Radweg auf seiner eigentlichen Route offen zu halten“, so das positive Fazit von Marina Kermer, MdB.