Einigung im Bundestag – Entlastung für Stromkunden kommt!

ie SPD-Bundestagsabgeordnete Marina Kermer begrüßt die heutige Einigung zwischen SPD und CDU/CSU zu den Übertragungsnetzentgelten im Strompreis. „Die Netzentgelte werden deutschlandweit in mehreren Schritten angeglichen. Damit sinkt der überhöhte Strompreis in Ostdeutschland und die Stromkunden werden entlastet“, informiert die Abgeordnete.
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Die Netzentgelte machen etwa ein Viertel des Strompreises aus. Dazu zählen etwa Kosten für Modernisierungen oder die Einspeisung neuer Energiequellen (z.B. Windräder) in das Stromnetz. Das dünn besiedelte Ostdeutschland mit einem hohen Anteil an erneuerbaren Energien leidet bisher überproportional unter den teuren Entgelten. Schrittweise werden die Preise nun mit dem Netzentgeltmodernisierungsgesetz (NeMoG) bis zum Jahr 2022 deutschlandweit angepasst.

Das langanhaltende Engagement von Marina Kermer, MdB und ihren ostdeutschen SPD-Bundestagsabgeordneten war mit der neuen Regelung erfolgreich. Auch Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries unterstützte das Ziel. „Wir entlasten besonders Familien mit kleinen und mittleren Einkommen. Ein durchschnittlicher Vier-Personen-Haushalt in der Altmark zahlt bisher über 100 Euro mehr im Jahr als eine vergleichbare Familie in Bayern. Das wird sich ändern“, bemerkte die SPD-Bundestagsabgeordnete.
Die regionale Wirtschaft wird durch die gestärkt, gerade energieintensive Unternehmen. „Die beste Mittelstandsförderung greift ins Leere, wenn Firmen sich aufgrund steigender Energiepreise nicht am Markt halten können. Dieser Wettbewerbsnachteil wird nun beseitigt“, so Marina Kermer, MdB.