Bundesbau- und Umweltministerin Barbara Hendricks am 14. August zu Gast

2017_05_15_Foto Marina Kermer Vorbereitung Besuch Barbara Hendricks
Das Jahrhunderthochwasser im Jahr 2013 ist lange vorbei. Die Bilder des Hochwassers haben sich jedoch in das kollektive Gedächtnis der Menschen eingebrannt. Auf den ersten Blick sind die Schäden des Hochwassers beseitigt, de Facto gibt es aber noch eine Menge zu tun. Auch, wenn das Thema die tägliche öffentliche Debatte nicht mehr bestimmt, ist es wichtig den Hochwasserschutz nicht aus den Augen zu verlieren, denn es darf nicht passieren, dass die Region erneut von einem Hochwasser überrascht wird.

Deshalb wird Bundesbau- und Umweltministerin Dr. Barbara Hendricks am 14.08.2017, auf Einladung der Bundestagsabgeordneten Marina Kermer, die Gemeinde Wust-Fischbeck besuchen. Diesen Besuch bereiteten die Verbandsgemeindebürgermeisterin des Elbe-Havel-Landes Steffi Friedebold, Verbandsgemeindebürgermeister des Elbe-Havel-Landes a.D. Bernd Witt, der Bürgermeister von Wust-Fischbeck Bodo Ladwig und die Bundestagsabgeordnete Marina Kermer gemeinsam vor.

In Sachen Hochwasserschutz ist vieles geschehen in den vergangenen Jahren. So sollen die Deiche im Elbe-Havel-Land bis zum Jahr 2020 auf einer Länge von 18 Kilometer saniert sein. 15 weitere Kilometer Deich sind bis zu diesem Zeitpunkt jedoch weiterhin noch nicht saniert. Auch deswegen ist es notwendig in Sachen Hochwasserschutz miteinander das Gespräch zu suchen und Hürden abzubauen. Dazu erklärt die Bundestagsabgeordnete Marina Kermer: „Es ist mir wichtig die Förderung des Hochwasserschutzes aktiv zu begleiten. Nur gemeinsam kann es gelingen die Region sicher vor weiteren Hochwassern zu machen. Aber es gilt auch zurückzuschauen und festzustellen, was in der Krise gut gelaufen ist und woran wir arbeiten müssen. Beispielsweise ist es uns hervorragend gelungen die soziale Infrastruktur bis heute wieder zu errichten. Gleichzeitig müssen die Zuständigkeiten für den Katastrophenfall noch klarer geregelt werden. Hier gilt: Es ist unerlässlich aus der Vergangenheit für die Zukunft zu lernen. Ich freue mich deshalb sehr darüber, dass Bundesministerin Dr. Barbara Hendricks in die Verbandsgemeinde Elbe-Havel kommt, um sich des Themas anzunehmen. Persönlich am Herzen liegt mir dabei, den damals ehrenamtlich aktiven Menschen „Danke“ für ihr unschätzbares Engagement in Zeiten der Krise zu sagen. Ohne sie wäre der Sachschaden und sicherlich auch der Personenschaden viel höher ausgefallen.“

Foto: v.l. Bernd Witt, Verbandsgemeindebürgermeister des Elbe-Havel-Landes a.D., Marina Kermer, MdB, Alexander Freier-Winterwerb, Mitarbeiter der Bundestagsabgeordneten Marina Kermer, Bodo Ladwig, Bürgermeister der Gemeinde Wust-Fischbeck und Steffi Friedebold, Verbandsgemeindebürgermeisterin des Elbe-Havel-Landes.